Sonntag, 25. Oktober 2009

Eindrücke aus Damaskus

ich taumel zwischen tiefkuehlfeeling und fegefeuer hin und her. heute bin ich in einem der oeffentlichen busse gefahren. einsteigen/aussteigen> abenteurlich. aber hat geklappt...trotz sandalen mit absatz, die ich anzog, weil man mir sagte, wir wuerden nur mal schnell um die ecke gehen...daraus wurden 5/6stunden :). syrien halt. wir waren zum zweiten mal in der omayaden moschee. diesmal wollten sie mir ne dreckige abaja "ausleihen" fuer ein 5 dirham=ca 10 cent. sonst duerfe ich nicht rein. papi legte sich mit ihnen an und meinte, ich waere doch angezogen. aber nein, hose geht gar nicht, die antwort. papi wollte aber keine 10 cent fuer ne dreckige abajah, noch weniger den befehlen von moechte-gern-mullas nachkommen. o ton kamel moulla: mein grossvater hat ganz damaskus eingenommen, da lass ich mir doch von so ein paar idioten nichts sagen lassen. die wollen ihren staat im staat machen. die doofen..." hehehehe.






        
dann waren wir bei sayidna zaynab. es war schoen da. punkt.



hier jetzt meine beobachtung vom 24.7.09, frisch, vom kriekelkrakel in meinem roten notizbuch in den pc getippt, der y statt z schreibt und andersherum, kein UE OE AE kennt. was solls:

"heute habe ich die syrer ein stueck lieben gelernt (hehe.das war etwas voreilig..mal wieder), oben auf den bergen szrien..syriens, georganiya.

ueberall autos am freitag abend, die hoch oder runter wollen, aber nicht koennen, weil sie (wie sollte es anders sein) alle zur gleichen zeit entschlossen haben, aufyubrechen.araber im stau. im stau stehende, hupende araber. philsophie> je lauter und hektischer gehupt wird, um so schneller loest sich der stau. funktionierte diesmal merkwuerdigerweise aber nicht. der stau wurde dichter und dichter. eine lichterkette autos schmueckte die berge und das tal.

sehr amuesant (solange man nicht in einem der autos sass). dann stiegen aus drei verschiedenen autos 5-6 jugendliche aus, liessen das hupen sein und drehten arabische musik auf und tanzten auf der strasse: dabkeh. sie steckten mich an mit ihrer ausgelassenheit, ihrer freude, ihrer gabe einer festgesteckten situation die freude herauszukitzeln, als ihr recht, als ihre pflicht, oder als nichts von beiden, sondern weil es sich anbot. dafuer liebte ich sie.

 

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