Donnerstag, 22. Oktober 2009

Städte und KeinMärchen; 25/02/2009

Städte sind verschieden
Städte sind fremd

In jedem Auge ruht der Wahnsinn
Sehn und Sucht und überall

müde
der Worte
leere Worte
werbe Worte
weise Worte

Städte sind gleich
kennst du eine, kennst du alle
nur den einen Menschen
den du in jeder Stadt suchst,
den kennst du nicht.

Was bedeutet Geborgenheit?






Der Kampf war hart und nicht nur Dornröschen kämpfte mit den Dornen, während sie so tat,
als schliefe sie.

Der Retter hatte sein Müh, du kennst ja die Geschichte….Durch schrecklich hohe, tiefe Rosenhecken musste er und sein Gesicht, seine Hände und auch ein wenig sein Herz wurden auf dem Weg zerkratzt…aber schreckten ihn die Wunden?
Durch Schichten aus Angst und Zweifel, durch Schatten auch aus seiner eigenen Vergangenheit und Leid. Manchmal tritt er dabei auf noch nicht verheilte Narben und die Prinzessin kreischt kurz auf, wie das Prinzessinnen so tun und schreit, bevor sie sich selbst noch schlafender stellt: "Komm mir nah, geh weg!"
Aber in ihren AlbTräumen, zwischen Ohn und macht, kämpft auch sie um Liebe, heilt tausend anderer Wunden. Hier hat sie magische Kräfte, die nur darauf warten, eingesetzt zu werden. Dort kämpft sie sich ganz gleich durch Dornen, ihre Seele unprinzessinenhaft verkratzt.

Armer Prinz, Arme Prinzessin!
….und so wiederholt sich die Geschichte. Tagtäglich, hinter Millionen von erleuchteten Fenstern auf Milliarden qm dieser Welt...
Das ist in Wirklichkeit die unendliche Geschichte, die kein Märchen ist und kein vorgeschriebenes Happy End kennt. Es liegt an und in jedem selbst sie zu Ende zu bringen.

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