Donnerstag, 22. Oktober 2009

"Sein", Präteritum, 1. Person, Singular und der Präsens als Happy End; 09/02/2009

Ich war die Suchende, die nicht fand, die nicht gefunden wurde. Liebend, sehnsuchtsvoll und doch zur Einsamkeit verbannt.

Ich war die Weinende, die ihre Tränen hinter lautem Lachen gut verbarg. Die anderen geben konnte, was sie sich selbst nicht gab.

Ich war die starke, freche, schlaue. Ich war die gebraucht wurde und nicht brauchte.
Die, die ihren Hals stets schütze vor kaltem Wind und der VerletzlichkeitsGefahr.


Vergessen hat ich meine Wünsche, als vermessen abgetan. Als unerreichbar und zu letzt als gar nicht wahr.

Sah der Wahrheiten so viele, zweifelte, dass da eine war. Glaubte immer noch an Liebe, nur wie und wann und wo war mir nicht klar.

Ich bin der Worte müde, der Selbstbeschreiberei, der Suche nach der Suche, umzu suchen..
und erkenne ganz tief unten dort am Boden:


Sucht kommt von suchen.
Finden von finden
und
wer findet wird finden,
Frieden, Liebe, Fragezeichen...

Hab das Suchen weggeschmissen,
sauber getrennt, entsorgt,
das Sehnen in die gelbe Tonne,
die Einsamkeit das Klo hinunter,
die Sucht zum Bio-Müll.


Und nun alles Friede, Freude, Eierkuchen?
Nein, Frieden, Liebe und was immer ich auch will!

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